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Verwitterung
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Definition: Unter Verwitterung versteht man die Zersetzung und Zerstörung festen Gesteins durch **exogene**
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Drei Arten von Verwitterung
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a) mechanische oder physikalische Verwitterung
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b) **chemische** Verwitterung
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c) **biologische** Verwitterung
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a) mechanische Verwitterung
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1 Temperaturverwitterung
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Am Tag erwärmen sich die Steine, in der Nacht findet die Abkühlung von aussen nach innen statt. Die Oberfläche zieht sich **zusammen**, der Kern ist noch warm. Es kommt so zum Abschuppen von Gesteinsplättchen. Die Temperaturverwitterung ist vor allem von **Temperaturschwankung** abhängig, die sich innert kurzer Zeit vollziehen. (z.B. Tag - Nacht) Für Gesteine gilt: Grobkörnige zerspringen leichter als feinkörnige dichte. Die Temperaturverwitterung kommt in Gebieten mit grossen Temperaturunterschieden vor. Je weniger **feuchtigkeit** vorhanden ist, desto grösser sind die Temperaturschwankungen. Deshalb gibt es hauptsächlich in **arid** Gebieten Temperaturverwitterung, d.h. in tropischen und subtropischen Wärmewüsten und kontinentalen Trockengebieten sowie im **Hochgebirge** mit starker Erwärmung am Tag und extremer Abkühlung in der Nacht.
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2 Frostsprengungsverwitterung
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Die Frostsprengung wirkt in allen oberflächennahen **Gesteinshohlräume** Grobkörnige (z.B. Granit) sowie metamorphe Gesteine (z.B. Sandsteine und Schiefer) neigen eher als dichte Gesteine zur Frostsprengungsverwitterung. Wasser in Spalten und Risse gefriert. Es kommt dabei zur **ausdehnung des Volumens** von ca. 9%, wobei Druck auf die umgebenden Gesteinswände ausgeübt wird. (2t/cm2) Das Hauptprodukt ist der **Frostschutt**, der an Felsenwand- und Gesteinsoberfläche entsteht. Die Wirkungen des Frostes sind in jenen Kaltklimaten am intensivsten, in denen zahlreiche tageszeitliche **Frostwechsel** auftreten. Stärkste Frostverwitterung findet man im tropischen **Hochgebirge**.
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3 Salzsprennung
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Wasser in Gestein verdunstet, Salze kristallisieren aus und üben einen Druck aus. Salzsprennung kommt hauptsächlich in Trockengebieten vor.
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