[[Biotische Ökofaktoren 03.pdf]] [[Biotische Ökofaktoren 03 - Lösungen.pdf]] [[BUWAL-Das Klima in M - Lösungen.pdf]] [[BUWAL-Das Klima in Menschenhand (Arbeitsblätter).pdf]] [[Lösung zu Filmnotizen (Eine unbequeme Wahrheit).pdf]] Produzenten, Konsumenten und Destruenten Populationen werden nach ihrer Ernährungsweise in drei Gruppen eingeteilt, die als **Trophie-Ebenen** bezeichnet werden: (p. 3) - **Produzenten** stellen organisches Material her. (p. 3) - **Konsumenten** fressen andere Lebewesen. (p. 3) - **Destruenten** fressen organische Abfälle. (p. 3) Produzenten Die autotrophen **Pflanzen** sind die Produzenten. (p. 3) Sie stellen alle organischen Stoffe aus anorganischen her, hauptsächlich durch **Fotosynthese**, wobei sie Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser nutzen, um Traubenzucker und Sauerstoff zu produzieren. (p. 3) Konsumenten **Konsumenten** sind heterotroph und nehmen Nahrung mit organischen Stoffen auf. (p. 3) Sie fressen lebende Organismen oder Teile davon. (p. 3) Nach ihrer Speisekarte unterscheidet man: - **Primärkonsumenten**: Pflanzenfresser, fressen Produzenten (z. B., Rind, Reh, Hasen, Raupen). (p. 3) - **Sekundärkonsumenten**: Fleischfresser, fressen vorwiegend Pflanzenfresser (z. B., Fuchs, Wolf, Spinnen). (p. 3) - **Tertiärkonsumenten**: Fleischfresser, fressen vorwiegend Fleischfresser (z. B., Hecht, Adler, Hai). (p. 3) - **Allesfresser** (Omnivoren) fressen sowohl Tiere als auch Pflanzen(teile) und können keiner einzelnen Ebene zugeordnet werden (z. B., Schwein, Mensch, Bär, Rabe). (p. 3) Destruenten **Destruenten** sind ebenfalls heterotroph und fressen Leichen, Ausscheidungen und Frassabfälle von Organismen (tote Biomasse). (p. 4) Sie bauen organische Stoffe zu anorganischen ab und schließen so den Stoffkreislauf im Ökosystem. (p. 4) Dazu gehören Tiere wie Geier, Würmer, Käfer, sowie Kleinlebewesen wie Bakterien, Pilze und Einzeller. (p. 4) - **Zerleger**: Zerkleinern Reste und Leichen (z. B., Aasfresser, Totholzfresser, Regenwürmer). (p. 4) - **Mineralisierer**: Bauen die verbleibenden organischen Stoffe zu anorganischen ab, die von Pflanzen benötigt werden (hauptsächlich Pilze und Bakterien). (p. 4)